Nur zwölf Bilder…revisited
Um darauf zurückzukommen: Ich war also mit meiner Diva, einer Mittelformat – Spiegelreflexkamera ukrainischer Herkunft (aka Hasselbladski) unterwegs, einen Foma 200 mit Licht zu bemalen, liege bäuchlings auf den Schienen am alten Bahndamm und werde von einem Radfahrer angesprochen, ob es mir gutginge. Weil ich da so am Boden liege. Und weil hier ja öfter mal Besoffene……naja, lassen wir das. Die entstehende Peinlichkeit hat er dann gekonnt überspielt, indem er mich über meine Kamera ausgefragt hat. Woher, wieviele Megapixel, warum denn ausgerechnet russisch (Belehrung über die geographische Lage von Kiev nutzlos, für die Altersklasse Mensch ist alles hinter Berlin Rußland!), und dann kam der Heuler: Wozu den ganzen Aufwand, wenn ich doch eh NUR zwölf Bilder machen könnte pro Film. Weil seine Schlecker-China-Super-Digi hätte ja schließlich nicht nur 6 Megapixel, sondern auch 4 (in Worten vier!) Gigabyte Speicherplatz…. Ganz einfach. Zwölf Bilder finde ich schon sehr viel, ich kann es nämlich immer nicht abwarten, bis der Film voll ist, und dann gibts viel zu viel nutzlose, blöde, verschwendete Bilder. Amateurphotographie hat ja was mit Liebe zu tun, und da hetzt man doch auch nicht rum, oder? Eben. Darum mag ich Rollfilme.
Noch keine Kommentare
Gib als Erster einen Kommentar ab!
